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Inulin-Ausscheidungs-Test

Nieren-Frühdiagnostik bei Hund und Katze

Durchführung des Testes und Probenmaterial

Wichtig: Zur Blutentnahme keinesfalls dasselbe Besteck (z. B. Braunüle) wie zur Inutest-Injektion verwenden und Blut nach Möglichkeit auch an anderer Vene entnehmen: Kontaminationsgefahr durch Inutest-Reste! (siehe Anmerkung).

  • Intravenöse Injektion von 3 g Inutest*/m2 Körperoberfläche. Dosierung gemäß Tabellen in den Diagnostik-informationen 4 und 6: Hund und Katze. (Die Inutest-Injektionslösung (25%ig) kann in 20 ml-Ampullen bei ALOMED zum Selbstkostenpreis bezogen werden, siehe unten).
     
  • Blutabnahme nach genau 2 Stunden (Hund) oder 3 Stunden (Katze) und Einsendung von mindestens 0.25 ml Serum an ALOMED zur Inulin-Bestimmung (es ist somit kein Basalwert, sondern nur dieser 2- oder 3-Stunden-Wert erforderlich).
     
  • Inulin ist im Serum auch bei Raumtemperatur mehrere Tage stabil, also für Transport und Postversand ohne Einschränkung geeignet.

Kosten, Haltbarkeit und Lagerung von Inutest®

  • Kosten
    20 ml-Ampulle: Preis auf Anfrage
    Beispiele für Ihre Kosten-Kalkulation: Mit 1 Ampulle (20 ml) können z. B. 2 Bestimmungen bei 24 kg-Hunden, oder 5 Bestimmungen bei 6 kg-Katzen durchgeführt werden.
     
  • Haltbarkeit und Lagerung
    In der ungeöffneten Ampulle ist Inulin mehrere Jahre haltbar, nach Anbruch einer Ampulle und optimaler Aufbewahrung der restlichen Lösung (siehe unten): mindestens weitere ca. 6 Monate,
    Lagerung: Zu empfehlen ist die Lagerung der nicht verbrauchten Inulin-Lösung in sterilen Gefäßen bei 4 °C (Kühlschrank), oder besser gefroren bei -20 °C, bis zum weiteren Gebrauch. Bewährt haben sich dafür Ampullengefäße (z. B. 10 ml) mit Durchstechstopfen.

Anmerkung:
Bei Verwendung desselben Bestecks für Inutest-Injektion und Blutentnahme kommt es in aller Regel zu einer Verfälschung der Inulin-Werte infolge einer Kontamination des Blutes durch Inutest-Reste!
Denn auch geringste Reste der hochkonzentrierten, 25%igen Inutest-Lösung (Inulin-Konzentration: 250 g/I) können, wenn sie in das abgenommene Blut gelangen, noch Inulin-Serumkonzentrationen von weit über 100 mg/l erzeugen und damit die wirklichen Werte vervielfachen. Diagnostisch sind solche Resultate natürlich wertlos.